Wie lange dauert es bis zur ersten kWh?
Von der ersten Idee bis zum laufenden Betrieb vergehen laut TU Wien Evaluierung in der Regel 6–12 Monate. Der größte Zeitfaktor ist die Abstimmung mit dem Netzbetreiber — plane das von Anfang an ein.
Der Weg zur eigenen Energiegemeinschaft
Am Anfang steht die Frage: Gibt es genug Erzeuger und Verbraucher in meiner Nähe? Und hat jemand eine geeignete PV-Anlage oder plant eine?
Für eine EEG müssen alle Teilnehmer im selben Netzbereich liegen. Das bestimmt, welche Art von EEG ihr gründen könnt und wie hoch der Netzentgelt-Rabatt ist.
Eine EEG braucht eine Rechtspersönlichkeit — in der Praxis meist ein Verein oder eine Genossenschaft. Für eine GEA im eigenen Haus reicht ein formloser Vertrag.
Wenn noch keine Erzeugungsanlage vorhanden ist, muss eine geplant und errichtet werden. Wichtig: EAG-Förderantrag zwingend VOR Inbetriebnahme stellen!
Die EEG muss beim zuständigen Netzbetreiber registriert und alle teilnehmenden Zählpunkte angemeldet werden. Das ist der oft langwierigste Schritt.
Die internen Spielregeln der EEG müssen schriftlich fixiert werden: Wer zahlt wie viel, wie wird abgerechnet, was passiert bei Austritt?
Der Netzbetreiber übernimmt die Mess- und Zählwertdaten und stellt sie für die Abrechnung bereit. Spezielle EEG-Abrechnungsplattformen erleichtern die Verwaltung erheblich.
Welche Rechtsform passt?
Kostenlose Unterstützung
Du musst nicht alles alleine herausfinden. Die österreichische Koordinationsstelle für Energiegemeinschaften bietet umfangreiche kostenlose Hilfestellung an.